„Einfach mal Steinsein zwischen Steinen.
Bewegung in einer anderen Zeitdimension.
Innehalten.
Warum solltest du dich beeilen?“
(Moni Wespi)
Mit "Slowed Landscapes" möchte Moni Wespi die Kraft der Langsamkeit durch performative, ortsspezifische und partizipative PERORMANCE INSTALLATIONEN erforschen. Sie möchte den menschlichen Körper mit seiner Umgebung verbinden und schlägt so eine horizontalere Beziehung zwischen Mensch und Natur vor.
An verschiedenen Orten in Winterthur lässt die
schweizerisch-belgische Choreografin, und visuelle Designerin Landschaften aus Steinen auf und ab tauchen. Angesichts der immer schneller werdenden Geschwindigkeit unseres Alltagslebens ist Langsamkeit ein zentrales Element in Moni Wespis Arbeiten, die sich mit der Praxis der Mikrobewegung und des Stillstands beschäftigen. Grenzen verschwimmen, Verbindungen wachsen, die Zeit verlangsamt sich und alles, was bleibt, ist Präsenz. Einfach da sein.
Gelingt es Ihnen, inmitten des Trubels der Stadt nach innen zu kehren? Beobachten Sie aus der Ferne oder Nähe, oder werden sogar selber für einen kurzen Moment Stein unter den Steinen?
Ein Steinmantel und ein Audiotrack (15 Min.) bringen Sie auf den Weg.
Lassen Sie sich inspirieren. Genießen Sie, einfach hier zu sein!“
Performance:
Alessandra Hitz, Oriana Bräu-Berger
mit Regula Fischbach, Katharina Frehner, Julia Hodel, Verena
Gabathuler - herzlichen Dank!
BIO:
Moni Wespi
(Schweiz/Belgien) ist gelernte Choreographin, visuelle Künstlerin mit Sitz in
Almens (GR). Ihre Praxis vermischt Performance mit Videoinstallation
und hinterfragt die Klischees von Identität und Bewegung durch
einzigartige Szenografien. Zwischen 2007 und 2014 kreierte sie
choreografische Stücke und innovative Bühnenexperimente, die sie mit
ihrer Kompanie Loutop durch Europa führte (250 Aufführungen).
Zudem war sie Dramaturgin und Tänzerin für Aspahlt Piloten (Anna
Anderegg) von 2011-2015. Zwischen 2014-2022 in Brüssel lebend und
arbeitend, konzentriert sich ihre Arbeit auf “Moving Portraits”, eine
Reihe von Videoinstallationen, die sie mit den Protagonisten entstehen
lässt, sowie auf “Moving Bling”, eine interaktive Performance
Installation, in der das Publikum zum Hauptakteur wird. In all den Auslandjahren holte sie sich Inspiration und es entstanden etliche Werke
im Kanton Graubünden. Ganz neu und eng
verbunden mit der Bündner Natur entwickelt sie zurzeit “SLOWED
LANDSCAPES”, eine performative Installation innerhalb des Europäischen
InSitu Netwerkes, in der der Mensch verlangsamt und Teil seiner Umgebung
wird.