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Géraldine Chollet (Schweizer Preis Darstellende Künste 2025)

ouverture_[edited]
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Stückbeschrieb

Die Zeit fliesst – unaufhaltsam, flüchtig, kostbar. In ihrem Strom entstehen Verbindungen: manche begleiten uns ein Leben lang, andere lösen sich wie Nebel auf. In «ouverture_[edited]» lädt die Cie Rahu LaMo ein, das Rätsel der vergehenden Zeit zu erkunden. Drei Frauen durchqueren den Raum, ihre Wege kreuzen sich, unsichtbare Fäden verbinden sie, flüchtige Spuren bleiben zurück. Ein Dialog aus Bewegung, Rhythmus und Sinneseindrücken entfaltet sich – über das, was wir halten, und das, was vergeht. Eine Einladung, die flüchtigen Momente zu feiern.

Leichte Sprache

Die Zeit geht vorbei.
Zeit ist sehr wertvoll.

Wir begegnen vielen Menschen im Leben.
Manche Menschen begleiten uns das ganze Leben.
Andere Menschen treffen wir nie wieder.
Der Tanz will das Rätsel der Zeit lösen.

Drei Menschen tanzen durch den Raum.
Unsichtbare Fäden verbinden sie.

Die Menschen tanzen ein Gespräch.
Über die Zeit und über das, was vorbei ist.

Die Tänzerinnen und Tänzer laden ein:
Geniessen wir die Zeit.
Sie geht so schnell vorbei.

Géraldine Chollet

Géraldine Chollet studierte am Laban Centre in London und tanzte u. a. für Jessica Huber, Prototype-Status, Philippe Saire und Unplush. Seit 2006 unterrichtet sie Gaga, die von Ohad Naharin entwickelte Bewegungssprache, die mit Bildern, Empfindungen und spielerischen Aufgaben arbeitet. Seit 2011 kreiert sie eigene Stücke mit der Compagnie Rahu LaMo. 2025 erhält Géraldine Chollet den Schweizer Preis für Darstellende Künste. Abseits der Bühne arbeitet sie zudem als spirituelle Begleiterin im Krankenhauswesen.

Credits

Konzept und Choreografie: Géraldine Chollet
Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzer·innen: Alice Gratet, David Zagari, Géraldine Chollet
Sounddesign: Renée Van Trier
Komponist und Toningenieur: Raphaël Raccuia
Produktion, Diffusion und Entwicklung: Maxine Devaud / oh la la – performing arts production