Stückbeschrieb
In dieser ungewöhnlichen Western-Geschichte der Cie 7273 begibt sich der Choreograf Nicolas Cantillon auf die Spur der eigenen Kindheit und seiner Helden. Zwischen poetischen Bildern und live geloopter Gitarrenmusik entsteht eine tänzerische Hommage an den Westernfilm und an seine unsterbliche Ikone: den Cowboy. Zwischen «getanztem Konzert» und Erzähltheater entführt dieses Solo das Publikum auf eine Reise in die eigene Kindheit. Statt staubiger Duelle zeigt das Stück den Western mit feinem Witz und einem Augenzwinkern – als Ort des Spiels, der Träume und der Zärtlichkeit. In unsicheren Zeiten lädt uns dieser Cowboy ein, das Staunen neu zu entdecken.
Leichte Sprache
Der Tanz von Nicolas Cantillon ist wie in einem Cowboy-Film.
Nicolas hat als Kind gerne solche Filme gesehen.
Die Haupt-Figur ist ein Cowboy.
Der Cowboy tanzt und spielt Gitarre.
Eine Stimme erzählt eine Geschichte.
Der Tanz ist eine Mischung aus:
Konzert und Theater.
Es geht um Träume und um Liebe.
Der Cowboy hilft uns.
Wir lernen wieder das Staunen.
Erklärung Wort:
Cowboy ist Englisch.
Es heisst: Kuh-Junge.
Das ist ein Bauer mit vielen Kühen in Amerika.
Cie 7273
Nicolas Cantillon und Laurence Yadi gründeten 2003 die Cie 7273 in Genf. Sie entwickelten einen Tanzstil, der den Körper dazu einlädt, sich fortwährend zu entfalten. Inspiriert von der traditionellen arabischen Musik Maqām übertrugen sie deren feine Tonabstimmungen auf den Körper und schufen ihre Technik «Multi Styles FuittFuitt» – einen fliessenden, spiralförmigen, hypnotischen Tanz. Mit rund 20 Stücken tourte die Compagnie weltweit und erhielt mehrere Auszeichnungen.
Credits
Choreografie, Konzept: Nicolas Cantillon
Musik und Interpretation: Nicolas Cantillon
Œil extérieur: Laurence Yadi
Musik-Coach: Vincent Hänni
Sounddesign und Video: Vahid Gholami
Erzählung: Alan Bishop, Tom Cantillon-Yadi, Liya Cantillon-Yadi
Lichtdesign: Arnaud Viala
Produktion: Compagnie 7273
Koproduktion: Les Scènes du Grütli