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«LOKALE BÜHNE» - Kurztanzstücke der professionellen Zentralschweizer Tanzszene!

Do. 07. mai 2026 / 19.00–20.30 SOLD OUT!

Die «Lokale Bühne» lädt das Publikum zu einer vielseitigen Entdeckungsreise durch das aktuelle Tanzschaffen der Zentralschweiz ein. An einem Abend erwartet Sie eine abwechslungsreiche Auswahl an kurzen Stücken – einige bereits ausgearbeitet, andere als spannende Try-outs, die Einblick in kreative Prozesse geben.

Die präsentierten Arbeiten bewegen sich zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, zwischen Intimität und Gesellschaftskritik: von poetischen Soli über Identität, Erinnerung und Körperlichkeit bis hin zu kraftvollen Gruppenstücken, die sich mit Themen wie Alltag, Leistungsdruck, Technologie oder zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzen.

Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend voller überraschender, berührender und inspirierender Momente. Jedes Stück eröffnet eine eigene Welt und lädt dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken – lassen Sie sich mitnehmen auf eine vielseitige Reise durch das Tanzschaffen der Zentralschweiz!

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«O Embalo» – Adriana Carlota Berwert

Stellen Sie sich vor einzuschlafen und dem eigenen Albtraum in die Augen zu schauen. Stellen Sie sich vor wie dieser sich vor Ihren Augen formt. Nun stellen Sie sich vor den Verlust des Albtraumes zu verstehen, ihm nachfühlen zu können...

'O Embalo' sucht nach der flüchtigen Existenz eines Geschöpfs, das sein Dasein aufgibt, um der Realität Platz zu geben uns zurück aus dem Schlaf zu holen.

Choreographie: Adriana Carlota Berwert
Tanz: Sophie Elizabeth Larson
Cello: Pirii Pimentel Rodrigues
Kostümbild: Jodie Schulthess

Dauer: 10 Min

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«Miss S.V. Shenanigans» Phoebe Jewitt, PITT Company

Miss S.V. Shenanigans“ ist ein Solo von Phoebe Jewitt, entstanden während des ersten Lockdowns der COVID-19-Pandemie. Das Stück ist eine poetisch und verspielte Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit und verbindet heutige Perspektiven mit der Nachkriegszeit der 1950er-Jahre.

Ursprünglich als Film im Hotel Schatzalp in Davos realisiert, erzählt es von einer Figur, deren Geist über Jahrzehnte im Hotel gefangen bleibt und in eine glamouröse Fantasiewelt der 1950er-Jahre flüchtet. Zur Musik von David Whitfield ruft die Choreografie Erinnerungen wach und vermittelt Hoffnung, Zuversicht und Resilienz im Umgang mit Isolation.

PITT Company

Tanz & Choreografie: Phoebe Jewitt
Musik: David Whitfield

Dauer: 5 Min

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«Don’t say anything» ein choreografisches Work-in-Progress-Projekt von Luca Signoretti

Im Work-in-Progress zu «Don’t say anything» erforscht der Choreograf Luca Signoretti einen neuen Zugang zur Bewegung, indem er Ängste und Unsicherheiten, die im Zusammenhang mit der Sinnlichkeit und der Berührung eines anderen Körpers auftauchen, ins Bewusstsein des Gegenübers treten lässt. Anstatt ihnen auszuweichen, lädt er sie ein, sich zu zeigen. So verwandelt sich Verletzlichkeit in eine Quelle der Kraft, die wiederum zum Herzstück des künstlerischen Prozesses wird.

Luca Signoretti

Choreografie: Luca Signoretti
Tanz: Bérénice Durozey - Yang Zhao
Musik: A Te Sola - Daniela Pes

Dauer: 10.19 Min

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«Human Clockwork» Astrid Julen

Jeder von uns kennt ihn – den Alltagstrott. Ein Rhythmus, der uns durch die Woche trägt: Erledigungen, Pflichten, Stress, fast schon ein roboterhaftes Funktionieren. Und dennoch geraten wir manchmal in einen angenehmen „Flow“, ergreifen Chancen und lassen anderes bewusst liegen. Vielleicht sind es genau diese Momente, die den monotonen Takt des Alltags leise durchbrechen und ihm Bedeutung verleihen.

Choreografie und Tanz: Astrid Julen
Musik: Cum Dederit (Arr. Voice & Electric Guitar), Antonio Vivaldi, Nora Fischer, Marnix Dorrestein.

Dauer: 6 Min

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«AGE OF DESIGN» company never mind

Designt, modifiziert, symbiotisch. Willkommen in einer Zukunft, in der Genmanipulation zur neuen Normalität geworden ist. Zwei fast identische Charaktere erforschen in einer von DNA-Strängen inspirierten Bewegungssprache ihrer Existenz. Das Stück führt durch das Innen- und Außenleben der beiden Figuren und legt offen, wo ihre Konformität endet, und ihre Individualität beginnt.

Choreografie und Tanz: Joana Hermes und Ilaria Rabagliati
Musik und Sound: Milan Slick
Kostüm: Nadine Räber
Lichtdesign und Technik: Beatrice Castaldo

Produktionsleitung: Nina Maria Richard

Dauer: 30 Min

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«Mamma Sina» – ein choreografisches Work-in-Progress-Projekt von Giusy Fanaro

Mamma Sina ist ein Solo, das sich noch im Entstehungsprozess befindet. Es verkörpert Erinnerung und Identität, welche anhand des familiären Erbes erforscht werden. Inspiriert von den Grossmüttern der Künstlerin, starken und stillen Frauen aus dem Süden Italiens, entsteht ein intimer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Körper und Erinnerung.

Die Performance verleiht unausgesprochenen Geschichten eine visuelle Stimme. Es sind Geschichten, die über Generationen weitergegeben wurden und die im Körper, der sich als lebendiges Archiv von Gesten, Emotionen und Erfahrungen verstehen lässt, überlebt haben und in ihm nun weiterleben. Durch Bewegung und nonverbales Erzählen reflektiert das Stück überlieferte Rollenbilder von damals und wie Stille, Fürsorge und das fast schon selbstverständliche Bringen von Opfern die persönliche sowie kollektive Identität zu prägen vermögen.

Im Spannungsfeld von Fragilität und Stärke, Nähe und Distanz lädt das Stück sein Publikum ein, sich mit der eigenen emotionalen Herkunft auseinanderzusetzen. Jede Geste wird zu einer Hommage an jene, die zuvor da waren: ein leiser, zugleich kraftvoller Akt der Erinnerung und Versöhnung.

Choreografie und Tanz: Giusy Fanaro
Musik: «Ninna Nanna» Canzoniere Grecanico Salentino, «Mussel Memory» Nils Frahm, «2° Coro Delle Lavandaie» Nuova Compagnia Di Canto Popolare, «Homo fugit velut umbra» L'Arpeggiata & Christina Pluhar.
Kostüm: Giusy Fanaro

Dauer: 15 Min

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«LOST IN TRANSACTION» Yvonne Sieber

«Lost in Transaction» ist ein Tanzkurzstück, welches das Publikum in die absurden Tiefen der Bürokratie und Leistungslogik entführt. Inspiriert vom Werk «Alice im Wunderland», der Filmreihe «Matrix», Charlie Chaplins «Modern Times» und Disneys «Der Zauberlehrling» wird der Wahnsinn des bürokratischen Alltags humorvoll und pointiert erzählt.

Choreografie: Yvonne Sieber
Tanz: Sandy Albrecht, Yvonne Sieber, Vanessa Spörri, Bettina Zumstein
Produktionsleitung: Sandy Albrecht
Musik: Smooth Operator by Sade, Ultrasonic Sound by Hive, Favela by Ike Quebec

Dauer: 15 Min

Unterstützt von: FUKA - Fonds, SWISSLOS Kulturförderung Kanton Schwyz, Luzern Plus, Schwyzer Kantonalbank, Strebi Stiftung Luzern, Gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Luzern (GGL)