Vier Schritte nach rechts, vier nach links, vier zurück, zwei vorwärts, zwei zurück, eine Vierteldrehung und wieder von vorn – das ist der Electric Slide. Der in Brooklyn (New York) aufgewachsene Tänzer und Choreograf Jeremy Nedd und seine Companie tauchen tief in den tranceartigen Rhythmus dieses scheinbar einfachen Line Dance aus den 80er Jahren ein und setzen sich intensiv mit den kreativen Abwandlungen seiner Form auseinander. Im Laufe der Zeit lösen sie sich von der traditionellen Struktur und erschaffen neue Schritte, Linien und Konstellationen im Raum. So wird der beliebte Gesellschaftstanz auf eine ganz neue Weise erlebbar. Und am Ende darf sogar das Publikum mittanzen!
Leichte Sprache
Line dances (Das ist Englisch und heisst: Linien-Tanz)
Ein Linien-Tanz heisst Electric Slide. Electric Slide ist Englisch. Es heisst elektrisches Gleiten.
Der Tanz ist leicht:
- 4 Schritte nach rechts
- 4 Schritte nach links
- 4 Schritte zurück
- 2 Schritte vor
- 2 Schritte zurück
Jeremy Nedd aus New York leitet die Gruppe.
Im Tanz verändern sich die Linien:
Die Gruppe tanzt nicht mehr in der Reihe.
Am Schluss dürfen die Zuschauer auch tanzen!
Erklärung:
- Line Dance ist ein Volkstanz aus den USA. Electric Slide ist eine Version davon.
Jeremy Nedd
Schweizer Preis Darstellende Künste 2023
Jeremy Nedd, Tänzer und Choreograf aus Brooklyn, arbeitete nach dem Tanzstudium am SUNY Purchase College mit Choreografen wie Kyle Abraham. Von 2010 bis 2016 tanzte er u.a. an der Semperoper Dresden und dem Ballett Basel. Er hat einen Master in Expanded Theater abgeschlossen. Als Choreograf brilliert er solo und in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Kompanie Impilo Mapantsula und mit seinen neusten Arbeiten überwindet er Grenzen.
Konzept, Choreografie: Jeremy Nedd
Performende: Jeremy Nedd, Zen Jefferson, Nasheeka Nedsreal, Elisabeth Efua Sutherland
Sounddesign: Rej Deproc, Fabrizio Di Salvo
Produktion; Caroline Froelich (Moin Moin Production)
Dauer: 45 Minuten
