SAMSTAG 24. APRIL

Tanz-Parcours durch die Innenstadt von Bern
14:00 und 15:00 Uhr, Start Heiliggeistkirche, Bern

An verschiedenen öffentlichen Orten zeigen ausgewählte Berner Tanzschaffende kurze tänzerische Interventionen, die mit der Stadt, den Bewohnern und ihren Körpern in Verbindung stehen. Der Parcours wird organisiert durch die tanz aktive Plattform - tap Bern und kuratiert von Felix Duméril.

TänzerInnen:  Félix Duméril und Misato Inoue (T 4 2 Dance Projects), Marcel Leemann und Azusa Nishimura (Physical Dance Theater), Sara Duc, Tekeal Riley (Lucia Baumgarter/Influx Dance Company), Maja Brönnimann und Anna Heinimann, Sabina Seiler und Gabriel Amanatidis (Sabina Seiler Tango) und BewegGrund.

Musiker: Claude Meier, Stephan Greminger, Silas Bieri und Christoph Steiner


SONNTAG 25. APRIL

Tanzvideos im Loop
11 - 18 Uhr, Dampfzentrale Bern, PROGR_Zentrum für Kulturproduktion

Die mediathek tanz.ch, Archiv und Kompetenzzentrum für künstlerischen Tanz auf Video, präsentiert Filmausschnitte aus ihrer Sammlung. Fussball auf der Bühne, Filmprojektionen auf trocknender Wäsche, Video-Tanz aus den Nischen eines städtischen Innenhofs, eine Performance unter der Autobahnbrücke: Das zeitgenössische Schweizer Tanzschaffen zeigt sich facettenreich.
Die Filme werden durchgehend als Loop gezeigt. Eintritt frei.
Video der Cie 7273

Tanznacht hoch2
18:30 –19:30 Uhr, Dylog – Schnupperkurs, ab 19:30 Uhr Tanznacht, Dampfzentrale Bern, Kesselhaus

Die Tanznacht hoch2 steht unter dem Motto: zu zweit tanzen. Den ganzen Sonntag über finden in der Dampfzentrale und im PROGR Paartanzkurse statt, und im Anschluss können die Teilnehmenden das Gelernte an der Tanznacht gleich anwenden. Dazu werden die DJ’s Jeusa Vasconcelos, Santino und Bernhard Geiser regelmässig den Musikstil wechseln zwischen Salsa, Tango und Lindy hop. Als Einstieg in die Tanznacht kann zusätzlich ein Einführungskurs in „Dylog – Neues Abtanzen zu zweit“ mit Roland Haller besucht werden.

Neben dem normalen Barbetrieb werden im Foyer der Dampfzentrale eine warme Suppe und feine Snacks für den kleinen Hunger angeboten.

 

APRIL BIS JUNI

Filmprogramm: Dance the night away - Tanzfilme auf der Lichtspiel-Leinwand
Schon zu Zeiten des Stummfilms waren Serpentinentänze, Bauchtänze und Foxtrott beliebte Sujets. Durch die unterschiedlichsten Zeiten und Genres im Tanzfilm führt das Lichtspiel: vom Stepptanz-Klassiker zur gehüpften Amateur Rock'n Roll-Nummer, vom Polkakurs über wildes Twisting zum schillernden Discodrama. Auch tangotanzende Trickfiguren und Bauchtänzerinnen gibt es in diesem wahren Feuerwerk an Tanzfilmen zu entdecken.

Mi 7. April
Bar 19h, Film 20h
TOP HAT
Mark Sandrich, USA 1935, E/df
Einer der besten Filme mit Fred Astaire und Ginger Rogers, in dem das Traumpaar durch wunderbare Art-Deco Kulissen gleitet. Zur enormen Popularität des Films trugen nicht zuletzt die von Irving Berlin komponierten Gesangsnummern und natürlich die hervorragenden Tanzkünste von Ginger Rogers und Fred Astaire bei. 

Top Hat

Mo 12. April
Bar 19h, Film 20h
THEY GOT EDUCATED FEET 
Tanz zu Jazz-Rhythmen, in Soundies und Spielfilm-Clips aus den zwanziger bis fünfziger Jahren. Wieder- oder erste Begegnung mit damaligen Tanzgrössen und begeisternden Tanzgruppen. Vielfältige und atemberaubende Tanzszenen voller Überraschungen, in schwarz und weiss, von Schwarz und Weiss - humorvoll, exzentrisch, temporeich! Zusammengestellt und präsentiert vom Jazzfilmspezialisten Theo Zwicky.  

So 18. April
Bar 19h, Film 20h
DANCE THE NIGHT AWAY
Durch die unterschiedlichsten Zeiten und Genres im Tanzfilm führt das Lichtspiel: vom Stepptanz-Klassiker zur gehüpften Amateur Rock'n Roll-Nummer, vom Polkakurs über wildes Twisting bis hin zum schillernden Discodrama.

Mo 19. und Mi 21. April
Bar 19h, Film 20h
THEY SHOOT HORSES, DON'T THEY
Sidney Pollak, USA 1969 E/df
Los Angeles, 1932, zur Zeit der grossen Weltwirtschaftskrise. In einem billigen Tanzschuppen findet ein Marathontanzturnier statt: ein endloser, zermürbender Reigen auf Holzbrettern, eine 42-tägige Tour de Force für ein sensationslüsternes Publikum. Die Siegerprämie wird das Paar gewinnen, welches am Ende des makabren Wettbewerbs noch auf den Beinen steht. Sidney Pollacks preisgekrönter Film ist ein packendes Drama über die Grausamkeit des modernen Existenzkampfes und eine gnadenlose Abrechnung mit der brutalen, von latenter Gewalt und eiskaltem Zynismus beherrschten Leistungsgesellschaft.

Mi 19. Mai und Mo 7. Juni

Bar 19h, Film 20h
SATURDAY NIGHT FEVER 
John Badham, USA 1977
Der neunzehnjährige Tony Manero (John Travolta) wohnt noch bei seinen Eltern, arbeitet als unauffälliger Angestellter in einem Malergeschäft und verwandelt sich des Nachts dank aufwendigem Styling und grossartigen Tanzeinlagen zum gefeierten Star der lokalen Disco. Gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Stephanie meldet er sich zu einem Tanzwettbewerb an, um mit dem Preisgeld ein neues Leben starten zu können. Der Soundtrack der Bee Gees stürmte die Hitparaden, die wunderbaren Tanzszenen lösten eine erneute Discowelle aus. 
Saturday Night Fever

So 30. Mai

Bar 19h, Film 20h
GEHOPST WIE GESPRUNGEN
Noch einmal holt das Lichtspiel die unterschiedlichsten Tanzfilme und Dokumentationen aus seinem Archiv: graziös schwebende Trickfiguren, eher steife Tanzkursteilnehmende bis hin zu wild sich verrenkenden Bewegungskünstlerinnen, aber auch Revuen und Eistänze gibt es in diesem kurzweiligen Filmprogramm zu entdecken.

Mi 2. Juni
19H Bar, 20h Vortrag von Claudia Rosiny und Filme
TANZ IM FRÜHEN FILM
Der Filmvortrag zeigt am Beispiel unterhaltsamer Tanzfilme aus der Frühzeit des Films, ob und auf welche Art und Weise der Film einen Einfluss auf die Ästhetik des Tanzes hatte. Vorläufer des Films wie die Chronofotografie oder das Praxinoskop, Beispiele der Filmpioniere wie von Thomas A. Edison aufgezeichnete Schleiertänze oder die von Georges Méliès erprobten Stopptricks des Verschwindens, die berühmte Tempelszene in D.W. Griffiths Monumentalwerk «Intolerance» von 1916 – Claudia Rosiny schlägt einen spannenden Bogen vom Stummfilm zu heutigen Tanzclips auf Youtube.

Claudia Rosiny, Vorstandsmitglied der mediathek tanz.ch, ist Spezialistin für Tanz und Medien. Ihre Dissertation zum Videotanz wurde 1999 im Zürcher Chronos-Verlag publiziert. Im letzten Winter forschte sie in New York zum frühen Tanzfilm.